Content is King! – Doch was bedeutet das eigentlich?

Das Online-Marketing wie auch das klassische Marketing haben sich in den letzten Jahren entscheidend verändert. Immer mehr Marketeer erkennen, dass hochwertiger Content wichtiger ist als die Keyworddichte auf der Webseite. Laut einer Umfrage von Smart Insights ist für ein Drittel der Befragten Content Marketing der wichtigste Trend im Jahr 2015. Damit ist aber nicht gemeint, dass die Artikel auf dem Unternehmensblog länger oder häufiger veröffentlicht werden sollten. Es kommt auf die Qualität und Individualität an. Wie Sie hochwertige Inhalte erstellen können, die Ihre Markenbekanntheit steigern, erfahren Sie in diesem Artikel.

Qualität vor Quantität

Beim Content Marketing geht es nicht primär darum, das eigene Unternehmen und die Produkte so gut wie möglich zu vermarkten, sondern seinen Nutzern einen Mehrwert zu bieten. Die Inhalte sollten getreu dem Motto „Create content the customer will thank you for“ erstellt werden. Guter Content unterhält, informiert oder berät und orientiert sich an den Bedürfnissen der Zielgruppe.

Dies ist zwar zeitaufwendig, zahlt sich jedoch aus! Denn qualitativ hochwertiger Content zeichnet den Autor nicht nur als kompetenten Experten aus – er erhöht auch die Glaubwürdigkeit des Unternehmens und seiner Botschaften.

Einzigartigkeit statt 08/15

Einzigartige und interessante Texte, Bilder die man nicht in jeder Stockdatenbank findet, Videos die so gut gemacht sind, dass man die Marke dahinter nicht mehr vergisst – darum dreht sich alles im Content Marketing. Es soll etwas geschaffen werden, dass es so noch nicht gibt und das den Nutzern einen Mehrwert bietet – dies motiviert sie einerseits dazu, den Content zu teilen und sorgt andererseits für eine gute Sichtbarkeit in den Suchmaschinen. Unternehmen müssen sich hierfür jedoch durch Individualität und Qualität von der Konkurrenz abheben.

Doch welche Art von Inhalten können für erfolgreiche Content Marketing Strategien genutzt werden?

·         Infografiken: Heutzutage benötigt man, dank zahlreicher kostenloser Tools, wie beispielsweise Visual.ly,  keinen teuren Grafiker mehr, um eine interessante, schicke Infografik zu erstellen.

·         Videos: Mit ihnen können interessante Einblicke in den Unternehmensalltag gewährt, Produkte präsentiert und Experten interviewt werden. Für kurze Clips reicht meist sogar ein Smartphone-Video.

·         Podcasts: Sie eignen sich vor allem für Experteninterviews und -tipps oder als eingesessenes Format, mit dessen Hilfe man Ereignisse, Veranstaltungen und News diskutieren kann.

·         Anleitungen und Whitepaper: Sie sind sehr erfolgreich im Web und können im Falle der Anleitung schnell erstellt werden. Für Whitepaper ist der Aufwand höher, sie eignen sich jedoch zur Leadgenerierung.

·         Listen: Dieses Format funktioniert so gut im Social Web wie kaum ein anderes. Der Aufwand ist dabei vergleichsweise gering – geballtes Wissen kann dabei priorisiert und kategorisiert präsentiert werden.

·         Studien: Studien anzulegen ist zwar sehr aufwendig, der Nutzen ist aber meist enorm. Denn insbesondere Fachzeitschriften greifen diese gerne auf.

·         Rezensionen: Sie sind universell einsetzbar, nicht besonders aufwendig und vor allem hilfreich für den Nutzer.

·         eBooks: Sie sind zwar sehr aufwendig, können aber je nach Qualität und Thema für sehr viel Aufmerksamkeit sorgen – vor allem, wenn sie kostenlos sind.

Natürlich haben Marketeer nicht immer die Zeit und die Ressourcen, um ein eBook oder ein Whitepaper zu veröffentlichen oder gar eine Studie anzulegen. Es gibt aber genug Formate, die mit vergleichsweise wenig Aufwand und Geld gute Ergebnisse erzielen. Marketeer sollten keine Angst vor Experimenten haben und einfach ausprobieren, welche Formate bei ihrer Zielgruppe am besten angenommen werden.